Fehlauslösung der Motorbrandmeldeanlage in Linienbus sorgt für Feuerwehr-Einsatz

Edertal(pm). Bei einem Linienbus hatte am Donnerstagmorgen, 13. November, im Bereich Edertal-Lieschensruh die Motorbrandmeldeanlage ausgelöst. Grund dafür war eine Fehlauslösung – zu keiner Zeit hat es einen Brand oder Rauch gegeben. Löst die Löscheinrichtung aus, verteilt sich Löschpulver und eine optische Rauchbildung kann dabei wahrgenommen werden. Ein aufmerksamer Zeuge hat diesen Löschpulver-Rauch für einen vermeintlichen Brand gehalten und den Notruf gewählt. Aufgrund der Annahme, ein Schulbus sei von einem Brand betroffen, rückten viele Rettungskräfte und die Polizei aus. Da jedoch zu keiner Zeit Menschenleben in Gefahr waren, konnten Feuerwehr und Rettungsdienst wieder abrücken. Die Kinder, die sich zu dieser Zeit in dem Bus aufgehalten haben, wurden mit einem Anruf-Sammel-Taxi (AST) zur Schule befördert. Der Bus wurde in eine Werkstatt gebracht.

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Der Nordhessische VerkehrsVerbund (NVV) gibt diese automatische Löscheinrichtung in den Bussen bei den Ausschreibungen vor, damit es nicht zu einem Fahrzeugbrand kommt bzw. damit ein Entstehungsbrand schnellstmöglich gelöscht werden kann. Dabei handelt es sich um einen hohen Sicherheitsstandard, der nicht selbstverständlich und somit nicht in jedem Bus des ÖPNV in anderen Verkehrsverbünden vorzufinden ist. In seltenen Fällen kann es zu Fehlauslösungen kommen. Es ist jedoch die Ausnahme, dass eine Fehlauslösung einen Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst hervorruft – so wie in diesem Fall. Aus Sicht des NVV sind solche Fehlauslösungen in Kauf zu nehmen, da die automatische Löscheinrichtung insgesamt die Sicherheit für Fahrgäste und Fahrpersonal der Busse deutlich erhöht. Der NVV bedankt sich bei allen Rettungskräften, Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz und den reibungslosen Ablauf.

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